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VERSICHERUNGSOMBUDSMANN ERHÄLT MEHR ENTSCHEIDUNGSKOMPETENZ

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Versicherungsombudsmann erhält mehr Entscheidungskompetenz Der Versicherungsombudsmann kann seit dem 18.11.2010 bindende Entscheidungen bis zu einem Beschwerdewert von 10.000 Euro statt wie bisher bis zu 5.000 Euro erlassen und verfügt damit nun über deutlich mehr Entscheidungskompetenz als die Amtsgerichte.


Der Versicherungsombudsmann kann seit dem 18.11.2010 bindende Entscheidungen bis zu einem Beschwerdewert von 10.000 Euro statt wie bisher bis zu 5.000 Euro erlassen und verfügt damit nun über deutlich mehr Entscheidungskompetenz als die Amtsgerichte. Außerdem kann der Ombudsmann jetzt Versicherungsbeschwerden bis zu einem Beschwerdewert von 100.000 Euro prüfen. Die maßgeblichen Gremien der Schlichtungsstelle haben die Verfahrensordnung durch Beschluss entsprechend geändert, wie der Versicherungsombudsmann e. V. am 17.11.2010 mitgeteilt hat.

Künftig können 90 Prozent der zulässigen Beschwerden bindend entschieden werden

Laut Ombudsmann erreichen die Schlichtungsstelle jährlich über 18.000 Eingaben. Von den zulässigen Beschwerden fielen nach der Anhebung des Beschwerdewerts für bindende Entscheidungen auf 10.000 Euro über 90 Prozent unter die Grenze, bis zu der er gegen Versicherungsunternehmen verbindlich entscheiden könne. Der Ombudsmann Günter Hirsch begrüßt die Anhebung der Beschwerdewertgrenzen: «Damit wird die Gründungsidee dieser als vorbildlich geltenden Schlichtungsstelle, nämlich den Verbraucherschutz im Versicherungsbereich zu stärken, konsequent fortgeführt.